FK Hansa Wittstock 1919 e.V.    

10. Spieltag - Landesklasse West 2010/2011

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SSV Einheit Perleberg - FK Hansa Wittstock 1:4

SSV Einheit Perleberg: Sohns, Huneck, Kabel, Wachhals, Richard (75. Hacker), Will, Falke, Berndt (46. Mostaller), Becken, Bauersfeld, Holtz (63. Baruth)
FK Hansa Wittstock: Kevin Apitz, Christian Bauch, Peter Techen, Jochen Meier, Felix Strothenk, Mathias Dannehl, Christopher Haak (74. Marcel Bock), Oliver Drott, Silvio Braun (68. Hannes Holtmann), Stefan Wolter, Oliver Gießel
Tore: 0:1 Jochen Meier (2.), 0:2 Stefan Wolter (6.), 0:3 Oliver Gießel (11./FE.), 0:4 Stefan Wolter (20.) 1:4 Christian Becken (51./FE.)
Schiedsrichter: Fabian Schulte (Lögow)
Früh den Grundstein gelegt
 

Nur Christian Becken trifft
Einheit Perleberg unterliegt Hansa Wittstock 1:4
PERLEBERG - Die Elf des SSV Einheit Perleberg war am Sonnabend für den Titelmitfavoriten der Fußball-Landesklasse West FK Hansa Wittstock keine echte Herausforderung. Sie unterlag den Dossestädtern mit 1:4 (0:4). Die Wittstocker begannen die Partie entschlossener, nutzten die ihnen gebotenen Chancen und Geschenke resolut. Schon nach zwölf Minuten lagen sie mit einem beruhigenden 3:0 in Führung und legten in der 20. Spielminute ihren vierten Treffer nach. Nach dieser klaren Führung gingen es die Schützlinge von Hansa-Trainer Jörg Lutter nicht mehr so zielstrebig an. In der zweiten Halbzeit spielten die Wittstocker sogar so, dass die Abwehr der Perleberger nicht mehr ganz so wackelig aussah und die Einheit-Angreifen zu Torchancen kamen. Von diesen Chancen nutzte aber nur Christian Becken einen Standard zum Ehrentreffer. Alle anderen Möglichkeiten der Perleberger, hätten aufgerechnet zwar zum Ausgleich gereicht, blieben aber ungenutzt oder wurden vom Wittstocker Keeper sicher pariert. Einheit, eigentlich vorgewarnt, begann wenig aufmerksam. Es waren keine zwei Minuten gespielt, da erkannte Schiri Fabian Schulte (Lögow) auf einen Freistoß, der keiner war, zwei Meter vor der Perleberger Strafraumgrenze. Hansa nutzte diese Chance eiskalt zum Führungstreffer. Während die Perleberger in den nächsten Minuten versuchten, irgendwie ein Spiel aufzubauen, waren die Wittstocker sofort im Vorwärtsgang und suchten ihre Torchance. Zwar gelangen den Wittstockern auch keine bilderbuchmäßigen Spielzüge, aber in der 7. Minute lagen sie mit 2:0 vorn. Perlebergs Abwehr war praktisch nicht vorhanden, denn aus solch einer Situation heraus fällt normalerweise kein Treffer. In der 12. Minute sah der Schiri ein Foul von Perlebergs Keeper Gordon Sohns am Wittstocker Angreifer. Sohns berechtigter Widerspruch fand beim Unparteiischen kein Gehör und das 3:0 fiel vom Punkt. Quasi im Gegenzug vergab Sebastian Holtz die Chance für Einheit zu verkürzen. Tino Huneck scheiterte danach mit einem Kopfball am Gästetorwart. In der 20. Minute erhöhten die überlegenen Gäste auf 4:0. Bis zur Pause entwickelte sich ein verteiltes Spiel. Nach Wiederanpfiff der Partie hatte Hansa zwar die erste Torchance (47.), doch die Perleberger zeigten sich engagierter. Es dauerte aber bis zur 51. Minute bis Christian Becken ein an Björn Bauersfeld verwirkten Foulelfmeter zum Perleberger Ehrentreffer nutzte. Weitere, beste Chancen von Bauersfeld (65.) und Patrick Mostaller (75., 76.) brachten Einheit keine Resultatsverbesserung mehr. (Von Siegfried Gräber und Eckard Peglow)


TSV Chemie Premnitz - Pritzwalker HFV 03 0:0

TSV Chemie Premnitz: Mario Rotter, Sebastian Kaiser, Marian Krause, Christian Freidank, Sascha Weser, Michael Buddeweg (46. Robert Rades), Konstantin Gäde, Daniel Schönfeldt, Björn Stuhlmacher, Michelle Schröder, Guido Block
Tore: Fehlanzeige
Schiedsrichter: Christian Wendland (Zeestow)

Premnitz trennt sich Remis !
Das Spitzenspiel des 10. Spieltags fand in Premnitz statt. Der TSV empfing den Pritzwalker FHV. Von Beginn an war beiden Mannschaften der große Respekt vor einander anzumerken. Keiner ging unnötiges Risiko, so daß sich das Geschehen zumeist zwischen den Strafräumen abspielte. Premnitz sah sich einer Viererkette gegenüber die den Chemie- Angriff eins ums andere mal ins Abseits laufen ließ. Vielleicht hätten die sympatischen Gäste ihr Spielweise geändert wenn ja wenn Stuhlmacher nach Zuspiel von Schröder den Ball ins leere Tor untergebracht hätte. So aber blieb es bei der verhaltenen Spielweise beider Mannschaften.Auch die zweite klare Chance hatte der TSV Chemie Premnitz. Schröder scheiterte mit einem Flachschuß am Pritzwalker Schlußmann Boldt. Bis zur Pause änderte sich nichts an der Tatsache das sich beide Mannschaften neutralisierten.Die zweite Halbzeit war zwar spielerisch besser, aber die wenige Möglichkeiten die beide Mannschaften hatten, wurden vergeben.
Die vom Gästertrainer Kistenmacher gut eingestellte Hintermannschaft ließ Premnitz immer wieder ins Abseits laufen und wenn man doch einmal durch war , war Boldt zur stelle. Kurz vor dem Abpfiff hatten die Premnitzer dann aber doch noch das Siegtor auf dem Fuß. Freidank setzte Gäde gekonnt in Szene so dass dieser frei vor Boldt auftauchte. Im Abschluß zu unentschloßen spitzelte ein Pritzwalker Gäde den Ball vom Fuß und es blieb am Ende beim leistungsgerechten 0:0.Trainer Rotter nach dem Spiel. " Am Ende muss und kann man mit dem Remis durchaus zufrieden sein. Leider haben wir eine von den wenigen guten Gelegenheiten nicht nutzen können. Gegen einen starken Gegner haben wir aber auch sehr wenig zugelassen. Ein gerechtes Unentschieden."Am kommenden Samstag reist der TSV zum schweren Auswärtsspiel nach Wittstock. Peter Kaiser


SG Eintracht Friesack - SV Rot-Weiß Gülitz 3:0

SG Eintracht Friesack: Chriszian Brüggmann, Sven Nolle, Felix Wohlgethan, Roberto Meinecke, Dennis Bernhardt (73. Martin Gutsche), Andreas Kerger (66. Rainer Wörl), Matthias Meinecke, Nils Thiemann, Stefan Heckert, Andreas Fredrich, Sven Budig
SV Rot-Weiß Gülitz: Mario Bock, Andreas Hoppe, Martin Rogge, Torben Wiede, Martin Dolling (61. Stephen Wiede), Tony Hoppe, Nico Krüger, Marcel Teske, Andy Wolgast, Patrick Gruel, Marvin Guthke
Tore: 1:0 Matthias Meinecke (34.); 2:0 Roberto Meinecke (Foulelfmeter, 58.); 3:0 Matthias Meinecke (85.)
Schiedsrichter: Enrico Thiele (Seddiner See)
Zuschauer: 70
Gelbe Karte: Sven Nolle (2.) (55.), Matthias Meinecke (3.) (56.), Andreas Fredrich (3.) (90.) / Martin Dolling, Nico Krüger, Andy Wolgast

Friesack wahrt Heimnimbus und verteidigt Platz 3
Gut erholt von der Wittstocker 0:4-Auswärtsklatsche der Vorwoche zeigte sich am Samstag die Eintracht aus Friesack. Gegen den SV Rot-Weiß Gülitz siegten die Fliederstädter verdient deutlich mit 3:0 (1:0). Mit diesem Sieg behält die Eintracht zumindest im eigenen Stadion eine blütenreine Weste und ist in dieser Saison im heimischen Stadion noch ohne Punktverlust. Nur in den ersten 20 Minuten hatte die Heimelf ernsthafte Probleme mit dem Gegner. Der letzte und keinesfalls spielerisch enttäuschende Kreismeister der Prignitz konnte allerdings die anfängliche Verunsicherung der Friesacker nicht nutzten, was vor allem daran lag, dass es den Gästen insbesondere im Angriff an der nötigen Durchschlagskraft fehlte. So gab es in der ersten Viertelstunde auf beiden Seiten keine nennenswerten Strafraumszenen.Die Eintracht schüttelte jedoch mit zunehmender Spielzeit die anfängliche Verunsicherung mehr und mehr ab, übernahm die Initiative und konnte sich im weiteren Spielverlauf einige gute Chancen erarbeiten.Scheiterte Sven Nolle in der 17. Spielminute noch an Mario Bock im Gülitzer Tor, so hätte Roberto Meinecke nur zwei Minuten später seine Farben in Führung bringen müssen. Doch nach präziser Flanke von Sven Nolle setzte Friesacks Mittelfeldspieler seinen Kopfball aus vollem Lauf deutlich über das Quergebälk. In der 34. Spielminute hatte dann sein Bruder Matthias deutlich mehr Glück. Nach einer Ecke von Nils Thiemann war der Friesacker Mannschaftskapitän zur Stelle und erzielte mit einem sehenswerten Kopfball die verdiente 1:0-Pausenführung der Hausherren. Diese hätte Andreas Kerger sogar noch ausbauen können, doch kurz vor dem Pausenpfiff scheiterte Friesacks Youngster mit seinem Schuss am Gülitzer Keeper. Im zweiten Durchgang konnte die Eintracht nach nur wenigen Minuten wieder an die Leistung aus der 1. Halbzeit anknüpfen. Nach einem Foul an Matthias Meinecke war es diesmal Roberto Meinecke, der den fälligen Strafstoß (58.) sicher zum 2:0 verwandelte.Anschließend avancierte Keeper Mario Bock endgültig zum besten Spieler der Gäste. Nach schöner Vorarbeit von Nils Thiemann und Matthias Meinecke scheiterte der kurz zuvor eingewechselte Martin Gutsche (76.) ebenso aus Nahdistanz am Torwart der Gülitzer wie Matthias Meinecke kurz vor dem Abpfiff. Hätte die Eintracht beim finalen Pass und im Abschluss etwas konzentrierter agiert, wäre vielleicht das ein oder andere Tor mehr gefallen. Trotzdem gab es auf Friesacker Seite noch einen Treffer zu bejubeln. Nach einem sauber gespielten Konter (85.) setzte Matthias Meinecke seinen 12 Saisontreffer und erzielte den 3:0-Endstand. Auf der Gegenseite störte Christian Brüggmann Mitte der 2. Halbzeit den Gülitzer Stürmer ebenso entscheidend wie er einen Schuss Torben Wiede (80.) sicher zur Ecke abwehrte. Bei der besten Gästechance brauchte der einen relativ ruhigen Nachmittag verlebende Keeper der Eintracht nicht eingreifen, da Marcel Teske in der 82. Spielminute seinen Kopfball aus aussichtsreicher Position über das Tor setzte. mh


VfL Nauen - FSV Germendorf 1:2

VfL Nauen: Rene Oschmann, Ronny Burkhardt, Peter Schäfer, René Kalbitz (54. Michael Bol), Dennis Schmidt, Sebastian Buge, Tim Hoffmann, Malte Seegebarth (54. Pierre Gröger), Mathias Krone, Lars Halt, Marvin Zeller
Kader: Daniel Rademacher, Martin Kelm
FSV Germendorf: Kevin Jänecke, Michael Marusch, Maik Dittmar (78. Martin Kring), Nils Kertscher, Marco Bonk, Christian Heinze (87. Christian Klimek), Enrico Pinnetzki, Denny Rieger, Thomas Stanke, Manuel Weisbrich, Christian Schwarz (89. Enzo Pazia)
Tore: 0:1 Maik Dittmar (20.); 1:1 Lars Halt (Foulelfmeter, 40.); 1:2 Michael Marusch (Foulelfmeter, 45+2.)
Schiedsrichter: Rene Papajewski (Brandenburg)
Zuschauer: 81
Gelbe Karte: Mathias Krone, Lars Halt (2.) (38.) / Enrico Pinnetzki (40.), Manuel Weisbrich (70.)

„Wir haben den Durchbruch geschafft und unseren ersten Saisonsieg gefeiert“, jubelte Dietmar Müller, Trainer des Aufsteigers FSV Germendorf, nach dem nahezu sensationellen Sieg beim Tabellenzweiten VfL Nauen. „Auf dieses Erfolgserlebnis haben wir seit neun Wochen gewartet“, so der Coach. Am 10. Spieltag holte sein Team den ersten Dreier. Zuvor hatte der FSV fünfmal unentschieden gespielt – und jede Menge Pech gehabt. Beim 1:1 gegen Brandenburg II fiel der Ausgleich zwei Minuten vor Schluss, beim 1:1 gegen Wittstock wurde ein Tor aberkannt. Zweimal geführt hatten die Germendorfer gegen Friesack (Endstand: 2:2 trotz 20-minütigen Überzahlspiels). 2:0 lag das Team gegen Perleberg (Endstand: 2:2) vorn, 1:0 gegen Falkensee/Finkenkrug II (1:1) – nie hatte es zum Sieg gereicht. „Jetzt haben wir einen Schritt nach vorn gemacht. Es kommen fünf Spiele gegen Teams aus dem unteren Tabellendrittel. Das macht mir Mut“, so Müller.


SV Falkensee-Finkenkrug II - SV Eiche 05 Weisen 6:2

SV Falkensee-Finkenkrug II: Dirk Marco Lutz, Robin Ludwig, Andre Kiesewalter, Thomas Geisler, Marcel Kaatz (63. Anton Kress), Andreas Kamradt, Sebastian Eichhorn, Thomas Schult (72. Roland Voigt), Philipp-Morris Güttner, Fabian Fritsch, Dirk Nimscholz
SV Eiche 05 Weisen: Stephan Wild, Philipp Müller, Matthias Kardel, Michael Klahs, Benjamin Schulz, Toni Schneider, Sergej Kutowoj (80. Christopher Breß), Christian Hoppe, Kevin Kühn, Danny Menke, Patrick Dieckhoff
Tore: 0:1 Sergej Kutowoj (10.); 1:1 Dirk Nimscholz (13.); 1:2 Sergej Kutowoj (42.); 2:2 Philipp-Morris Güttner (60.); 3:2 Fabian Fritsch (64.); 4:2 Philipp-Morris Güttner (71.); 5:2 Dirk Nimscholz (73.); 6:2 Dirk Nimscholz (89.)
Schiedsrichter: Andreas Mattes (Friedrichsthal)
Zuschauer: 52

FF II gewinnt 6:2 gegen Weisen / Drei Tore von Dirk Nimscholz
Es gibt Dinge im Leben, die einmal gelernt, nie wieder aus dem Gedächtnis verloren gehen. Bei uns allen zählt das Fahrradfahren dazu. Zu dieser Liste der Gedächtnisprägungen gehört bei Dirk Nimscholz scheinbar ebenso selbstverständlich das Toreschießen. „Man verlernt es es halt nie“, witzelte der Stürmer-Routinier, der am Sonnabend einmal mehr bei der zweiten Mannschaft des SV Falkensee-Finkenkrug in der Fußball-Landesklasse West aushalf und mit seinen drei Toren einen erheblichen Beitrag zum 6:2 (1:2)-Erfolg über den SV Eiche 05 Weisen leistete.Zwar litt die Abteilung Attacke von FF II in der ersten Hälfte noch unter Ladehemmungen, so dass die havelländischen Gastgeber gegenüber dem Tabellenvorletzten aus der Prignitz zur Pause mit 1:2 im Hintertreffen lagen. Doch nach dem Wechsel zündeten die Falkenseer ein Offensivfeuerwerk, dass im sechsten Punktgewinn in Serie und dem Tabellenklettern auf Platz neun mündete.Der beste Weisener Sergej Kutowoj brachte seine Farben zunächst zweimal mit dem 1:0 (10.) und 2:1 (42.) in Front, ohne dass dabei der ebenfalls reaktivierte FF II-Keeper Dirk Lutz eine Abwehrchance besaß. Trotz der großen Möglichkeiten von Morris Güttner (35.) und Fabian Fritsch (44.) traf zum zwischenzeitlichen 1:1-Ausgleich nur Nimscholz, als er nach öffnendem Pass von Andreas Kamradt und genauer Ablage von Thomas Schult abgeklärt einnetzte (13.).„Andere Fußballer können in seinem Alter kaum noch zwei gesunde Beine voreinander setzen. Er schießt auch noch Tore,“ staunte nicht nur FF II-Trainer Stefan Göde, der neben der Einsatzbereitschaft des 42-jährigen Verbandsliga-Torschützenkönigs der Saison 2001/02 auch dessen Ruhe beim Abschluss anerkannte.
Nach dem Wechsel freute sich Göde, dass sein Team „nach der schlechten ersten Hälfte und dem Rückstand die passende Reaktion zeigte“. Zunächst verarbeitete Güttner die Vorarbeit von Schult mit präzisem Schuss ins lange Eck zum 2:2-Ausgleich (60.). Anschließend brachte Fritsch nach schulmäßiger Kombination über Güttner und Nimscholz die Hausherren mit 3:2 in Front (64.). Dem Führungstreffer ließ Güttner mit seinem siebenten Saisontor das 4:2 (71.) folgen.Nur zwei Minuten später feuerte Nimscholz das Spielgerät nach dem Solo und der mustergültigen Eingabe von Fritsch unter den Querbalken zum 5:2 (73.). „Mit Fabi kann man schon sehr gut zusammenspielen“, lobte Nimscholz seinen Sturmpartner Fritsch, der ihm schließlich noch seinen dritten Treffer, bei dem Nimscholz den Torwart umkurvte, zum 6:2-Endstand auflegte (89.). Gelernt ist eben gelernt.
Christian Wulf


SV Empor Schenkenberg - SV Kloster Lehnin 2:1

SV Empor Schenkenberg: Steffen Sgraja, Tino Lindauer (51. Christian Poppe), Michael Pietzsch, Danny Noak, Markus Polei, Johannes Ohlis, Christian Pietzsch, Björn Zühlsdorf, Jan Kaiser (80. Robert Behn), Randy Regber (89. Pascal Schuder), Jano Mebes
Tore: 1:0 Jan Kaiser (22.); 1:1 (48.); 2:1 Christian Pietzsch (74.)
Schiedsrichter: Dirk Bigesse (Potsdam)
Zuschauer: 250

In einer kämpferischen Partie setzte sich unsere Elf am Ende durch. Das Spiel begann mit viel Druck vom Gegner. Man sah dass die Lehniner das Derby für sich entscheiden wollten. Ein sehr schön heraus gespielter Konter, in dem Jan Kaiser in der 22. Minute nach einem Fastalleingang und anschließender Flanke von Christian Pietzsch zur 1:0 Führung traf, stoppte erst mal den Gegner. Die gleichstarken Mannschaften boten den 250 Zuschauern ein sehr schönes Spiel. So ausgeglichen ging es dann auch in die Pause. Kurz nach dem Kabinengang konnte dann Lehnin in der 48. Minute zum 1:1 ausgleichen. Jetzt wurde die Partie noch einmal richtig spannend. Beide drängten auf den Sieg. Christian Pietzsch krönte seine heutige Leistung mit dem 2:1 Siegestreffer in der 74. Minute. Der unbedingte Siegeswille und die etwas feinere Klinge der jungen Schenkenberger Garde machten heute den Unterschied. Fazit: Im fünften Spiel in folge einen Sieg zu erringen ist für so eine junge Mannschaft ein enormer Erfolg. Das Zusammenspiel wird immer besser, die Raumaufteilung sieht schon sehr passable aus und wenn jetzt noch mehr Chancen verwertet werden brauchen wir uns um unser Saisonziel „Klasse halten“ keine Sorgen machen.


FSV Veritas Wittenberge/Breese - Brandenburger SC Süd 05 II 3:1

Tore: 1:0 Robin Haase; 1:1 ; 2:1 (Eigentor); 3:1 Norman Hurlbrink
Schiedsrichter: Sven Höhne (Brandenburg)
Mit einem 3:1 Heimsieg baut Veritas seine Serie von ungeschlagenen Spielen auf fünf aus. Bei angenehmen äusseren Bedingungen übernahm Veritas gleich nach Anpfiff das Zepter. Der Gast aus Brandenburg stand tief und versuchte über Konter zum Erfolg zu kommen. Veritas spielte in den ersten Minuten sicher aus der Abwehr nach vorn und kam zu guten Chancen. Haase verwandelte eine davon zur verdienten Führung. Nach traumhafter Flanke von Münster brauchte nur noch den Kopf hinhalten und den Ball in die Maschen drücken. Nach der Führung stellte Veritas allerdings das Fussballspielen komplett ein. Die Gäste kamen zu Chancen und ebenfalls nach einer Flanke zum Ausgleich. Für 5 Minuten, drohte Veritas das Spiel aus den Händen zu gleiten. Marx musste zweimal Kopf und Kragen riskieren, um sein Team vor einem Rückstand zu bewahren. In dieser Drangphase halfen die Brandenburger Veritas durch ein Eigentor. Nach einem langem Einwurf von Hurlbrink vor das Tor drosch ein Brandenburger den Ball in den eigenen Kasten. Jetzt hatten die Elbstädter das Spiel wieder im Griff und nach einer schönen Kombination über Artlich und Fechner erhöhte Hurlbrink auf 3:1. Mit diesem Ergebnis ging es in die Pause. Nach dem Seitenwechsel verflachte das Spiel von Minute zu Minute mehr. Veritas wollte anscheinend nich mehr und Brandenburg konnte nicht mehr. Chancen gab es kaum und Veritas brachte den jederzeit verdienten Sieg ohne Probleme über die Zeit. Einziger Wermutstropfen bleibt die Verletzung von Martin Gehrke, der sie erneut die Schulter auskugelte.

Löwenberger SV - SV 90 Fehrbellin 4:4

Löwenberger SV: Bastian Peschel, Markus Niemann, Hannes Krämer, Stefan Bertram, Patrick Steinberg (56. Hendrik Ludwig), Tobias Degener, Sebastian Tomczyk (63. Sebastian Naujoks), Mathias Feiler (75. Dennis Wilke), Robert Glass, Romano Rykowski, Alexander Schwarz
SV 90 Fehrbellin: Henrik Pöhls, Jürgen Haase, Heiko Schönknecht, Marco Vetter, Marcus Krahl, Ronald Schubert (63. Dennis Kasiske), Martin Herrmann, Marcel Kraus, Enrico Pfefferle, Enrico Pöhls (69. Nico Nimz), Henrik Müller
Tore: 1:0 Patrick Steinberg (3.); 2:0 Mathias Feiler (9.); 3:0 Sebastian Tomczyk (28.); 3:1 Enrico Pöhls (55.); 3:2 Marcel Kraus (Foulelfmeter, 59.); 3:3 Enrico Pöhls (64.); 4:3 Hendrik Ludwig (82.); 4:4 Enrico Pfefferle (85.)
Schiedsrichter: Peter Herrmann (Werneuchen)
Zuschauer: 134
Gelbe Karte: Sebastian Tomczyk (3.) (20.), Hannes Krämer (3.) (50.), Tobias Degener (65.) / Enrico Pfefferle (31.), Enrico Pöhls (40.), Marcel Kraus (86.), Marcus Krahl (87.)
Gelb/Rote Karte: Robert Glass (89.) / Marco Vetter (63.)
Rote Karte: Alexander Schwarz (80.) / Martin Herrmann (88.)

Ein Dämpfer war für den Löwenberger SV das 4:4 gegen Schlusslicht Fehrbellin. „Da führst du nach 25 Minuten 3:0 und denkst, das wird ein gemütlicher Sonntagnachmittag“, sagte LSV-Trainer Andreas Sohny. „Und was passiert? Wir stehen wieder mit fast leeren Händen da.“ Bereits eine Woche zuvor hatten die Löwenberger gegen Kellerkind Gülitz beim 2:2 eine 2:0-Führung eingebüßt. Am Sonntag stand es zur Pause 3:0. „Wir wollten ruhig weiterspielen. Denn so ein Ding kannst du nicht mehr aus der Hand geben. Selbst wenn man nur hinten drin steht und die Bälle rausdrischt. Deshalb“, so Sohny, „verstehe ich die Wende nicht.“ Vom ersten Gegentor haben sich die Löwenberger so wuschig machen lassen, dass der Tabellenletzte seine Chance witterte und sie wahrnahm. Das 2:3 fiel durch einen Strafstoß (vorm unnötigen Foul bewegte sich der Fehrbelliner raus aus dem Strafraum). Das 3:3 gelang den Gästen in Unterzahl. Wenig später führte der LSV, mittlerweile auch nur zu zehnt, 4:3. Als Fehrbellin zu neunt war, fiel das 4:4. Und zu guter Letzt handelte sich Alexander Schwarz nach einer Notbremse in der Fehrbelliner Hälfte (!) auch noch die rote Karte ein (85.). (Von Stefan Blumberg)